25 Sep

Die Umzugshelfer Berlin: Der Berliner Umzugsmarkt

Heute, so kurz vor dem Wochenende und nach einer turbulenten vergangenen Zeit, möchten wir gerne über den Berliner Umzugsmarkt schreiben. Hierbei folgen wir keinem festen Konzept, sondern teilen unsere Gedanken in einer kurzen Mitteilung mit unseren Lesern.

Nicht erst seit dem Umzug der Bundesregierung und der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin im Jahre 1999 ist die deutsche Hauptstadt hinsichtlich ihres Umzugsmarktes hochinteressant. Besonders nach der deutschen Wiedervereinigung erlebten Umzugsunternehmen in Berlin einen starken Boom – besonders stark tat sich die mittlerweile leider verstorbene Umzugs-Ikone Klaus Zapf hervor, der aus Studentenbude einen internationalen Umzugskonzern mit knapp 50 Mio. Euro Umsatz schuf, aber auch die Umzugshelfer Berlin. Die Umzugshelfer Berlin sind als Berliner Original bereits etwas wie eine kleine Institution geworden.

Immer wieder ist allerdings auch zu hören, dass der Berliner Umzugsmarkt stark von Schwarzarbeit beeinflusst wird. Der ‚Verband Verkehr und Logistik Berlin-Brandenburg‘ wurde gar im Jahr 2006 in der Welt mit der Äußerung zitiert, dass eine damalige Schätzung des Volumens, welches von Schwarzarbeitern getätigt wurde, bereits bei 25-30% des gesamten Marktvolumens einnahm. Das Onlineportal Eurotransport gab im Jahr 2011 zudem an, dass seit der Jahrtausendwende der Marktanteil professioneller Umzugsunternehmen in Berlin, d.h. diejenigen die hauptsächlich mit Festangestellten Umzugshelfern in Berlin arbeiten, um mehr als 30% sank – ein Marktvolumen, welches möglicherweise dem Schwarzmarkt zu Gute kam. Amtlich ermittelte Statistiken zur Größe des Berliner Umzugsmarktes, etwa der Anzahl von Umzugsunternehmen in Berlin, der Anzahl professioneller Umzugshelfer in Berlin, dem monetären Marktvolumen liegen allerdings keine vor. Die B.Z. gab im Jahr 2014 eine Schätzung ab, nach der innerhalb der Stadtgrenzen der Hauptstadt täglich rund 425 mal umgezogen wird – besonders oft nach Berlin-Mitte – hört,hört! 🙂

Spektakulär ist derzeit vor allem der Umzug der Berliner Verkehrspolizei aus den jeweiligen Polizeidirektionen in die Kreuzberger Friesenstraße. Der Umzug löste heftige Diskussionen und Beschwerden auch innerhalb der Polizeigemeinschaft aus, da sich Anfahrtswege für die Beamten verlängern und somit auch neue Unfallschwerpunkte erst später erkannt werden. Die Vorteile sollen laut Aussage der Polizei überwiegen, naja wer’s glaubt… 🙂

Ein heißes Thema unter Umzugsunternehmen in Berlin, Umzugshelfern in Berlin, Logistikern und Transportdienstleistern, welches jede Umzugsfirma in Berlin womöglich etwas kritisch beäugt, ist die derzeitige Entstehung und millionenschwere Finanzierung unterschiedlicher Online-Umzugsplattformen für die Vermittlung von Umzugsanfragen – namentlich z.B. Movinga und Movago.

Die Online-Plattformen, bei denen Gründerszene bereits fragte, wer namentlich wohl wen kopiert hatte, warten mit mutmaßlich identischen Geschäftsmodellen auf und versprechen bis zu 70% niedrigere Umzugskosten bei durch die Nutzung der jeweiligen Software. Den Marktneuligen steht z.B. insbesondere die Fuhrgewerbe-Innung kritisch gegenüber, wie beispielsweise durch eine Pressemitteilung im April 2011 bekannt wurde. Einer der Hauptkritikpunkte der Innung ist, dass bei einer vernünftigen Umzugsabwicklung stets der direkte Kontakt zwischen den Kunden und einer Umzugsfirma in Berlin notwendig sei. Weitere Kritikpunkte bringt das Bundesamt für Güterverkehr vor: Während einige Online-Plattformen großen Wert auf die sachliche Darstellung der geleisteten Umzugsunternehmen legen und sich relevante Dokumente wie z.B. die Güterkraftverkehrserlaubnis oder das Versicherungszertifikat vorlegen lassen, begnügen sich andere mit einer Selbstbestätigung der Umzugsunternehmen. Die negativen Erfahrungsberichte die wir hier , hier und hier über Movinga fanden, gaben uns zwar einige Indizien – lassen allerdings kein allgemeingültiges Fazit zu. Fest steht, dass das 2012 gestartete Portal Umzugsagenten.de bereits nicht mehr am Markt aktiv ist und mittlerweile ein Onlineportal für Lagervergleich betreibt. Wir finden den Online-Umzugsvermittlungsmarkt in jedem Fall spannend und bleiben weiter an dem Thema dran.

Spannend finden wir ebenfalls das Thema der Einlagerung von Umzugsmaterial bzw. Self-Storage in Berlin – einen Markt, den sich beispielsweise Picken’s, MyPlace oder auch Shurgard. Hier ist unter anderem auch der Gründer einer Umzugsfirma in Berlin, Woldemar Junker aktiv. Die von ihm erdachte JunkerBox ist eine Lagerbox, mit der Kunden aus dem Privat- und Unternehmensbereich Gegenstände an drei Standorten in Berlin einlagern können. Junker ist Gründer der Umzugsfirma Junker Berlin und treibt laut einem Interview mit UnitedNetworker vom August 2015 seit dem Start seines Unternehmens Innovationen und neue Geschäftsfelder voran. Da auch internationale Großunternehmen mittlerweile Lagerboxen im Self-Storage-Bereich anbieten sind wir der Meinung, dass die Dienstleister in diesem Bereich, einschließlich der Umzugsfirma Junker Berlin, wohl auf dem richtigen weg sind.

Wir hoffen, euch unterhaltsamen Lesestoff für die Heimfahrt ins Wochenende zur Verfügung gestellt zu haben und arbeiten daran, sobald es geht den nächsten Artikel zu veröffentlichen.